Testbericht: So mischt eine automatische Kartenmischmaschine die Spielkarten

Keine Lust, die Jasskarten selbst zu mischen? Dann werden Sie von der automatischen Kartenmischmaschine begeistert sein. Wir haben den elektrischen Kartenmischler von Piatnik getestet und geprüft, wie gut die Spielkarten tatsächlich gemischt sind.

Modell von Piatnik

Kartenmischgeräte gibt es verschiedene. Es gibt Modelle, welche manuell betrieben werden müssen sowie Kartenmischgeräte die automatisch bzw. elektrisch funktionieren. Für diesen Test haben wir die «automatische Kartenmischmaschine» von Piatnik verwendet. Piatnik ist ein österreichisches Traditionsunternehmen, welches seit 1824 existiert. Piatnik selbst bezeichnet sich als «ein Unternehmen, welches mit seiner Produktionsstätte im Herzen Europas, international für Qualität und Spielspass steht». Dabei hat Piatnik breite Erfahrung in Karten- und Brettspielen.

Über 100 Karten miteinander mischen

Bevor wir loslegen können, benötigen vier AA-Batterien für das Kartenmischgerät. Diese können im Fach unter dem Gerät eingelegt werden. Der Kartenmischler ist gemäss Beschreibung besonders für Bridge, Rummy oder Pokerkarten geeignet. In unserem Test haben wir Jasskarten verwendet. Die Kapazität wird bei drei Jasssets – also 108 Karten – erreicht. Die Karten müssen für das Mischen in zwei etwa gleichgrosse Stapel links und rechts in den Kartenmischler hineingelegt werden.

Mischen possible

Danach geht es grundsätzlich ganz einfach: Unten der Knopf drücken und mit dem Auffangbehälter lassen sich die Karten rausnehmen. Ganz so einfach war bei uns anfänglich dann trotzdem nicht: teilweise verklemmte es die Jasskarten oder einzelne Karten spickten heraus. Nach ein paar Anläufen, weiss man aber wie die Jasskarten zu bündeln sind. Sprich, man muss darauf achten, dass die Jasskarten schön gerade hineingelegt werden und nicht zu fest in die Mitte geschoben werden. Mit diesem Wissen funktioniert bei uns das Mischen problemlos.

Wie gut sind die Jasskarten gemischt?

Nun machen wir die Probe aufs Exempel: Wie gut werden die Jasskarten bei uns gemischt? Dazu legen wir die Jasskarten zu Beginn schön der Reihe nach in das Mischgerät. Also je Farbe vom Ass bis zum 6 nacheinander gestapelt. Je zwei Farben legen wir in links und rechts in die Einlagefächer.   

  • Ergebnis nach 1. Durchgang: Die Jasskarten sind noch relativ schlecht gemischt. Sechs Karten der gleichen Farbe sind bei uns immer noch der Reihe nach.
  • Ergebnis nach 2. Durchgang: Nun sieht es schon besser aus. Sechs Karten in Folge haben wir nirgends mehr, sondern mur noch vier.
  • Ergebnis nach 3. Durchgang: Nun haben wir zwar immer noch eine Folge von vier Karten derselben Farbe, jedoch gibt es insgesamt nur noch zweimal, dass drei Karten oder mehr nacheinander sind.

Wir kommen zum Fazit, dass sich die Karten gut mit dem Mischgerät mischen lassen. Wir empfehlen mindestens zwei Durchgänge zu machen und die Stapel jeweils in zwei gleich grosse Beigen miteinander zu mischen.

Gutes Mischen ist wichtig

Schlussendlich ist die automatische Kartenmischmaschine ein «Spielzeug für Erwachsene». Oder moderner ausgedrückt: Ein unterhaltsames Gadget. Etwas schneller als von Hand zu mischen ist es allemal. Jedoch ist der Zeitgewinn nicht wirklich so riesig, dass unbedingt ein Gerät dazu erforderlich ist. Dennoch: Gutes Mischen ist entscheidend für den Erfolg beim Jassen. Den wird schlecht gemischt, beeinflusst dies das Ergebnis wesentlich, wie wir bereits in einem Blogartikel festgestellt haben. Daher ist dieser Kartenmischler durchaus nützlich um ein möglichst «faires Mischen» zu garantieren. Vorallem wer um Geld jasst, kann mit dem Kartenmischgerät faire Bedingungen für alle schaffen.

Video und Bilder zum Kartenmischgerät